Die besten Tauchplätze der islamischen Komoren (Grande Comore,
Moheli, Anjouan & Mayotte) finden sich auf Grand Comore, da das
Wasser dort aufgrund fehlender Zuflüsse besonders klar ist. Diese
Insel bietet tropische Badestrände und ist teilweise bereits touristisch
erschlossen. Unter Wasser wird alles geboten, was man sich in den
tropischen Gewässern des Indischen Ozeans an Fauna und Flora
erwarten kann. Ganz in der Nähe des einzigen professionellen
Tauchcenters im Norden der Insel befindet sich neben zahlreichen
Tauchplätzen am Korallenriff (Parrot Point, Mtsanga Drift, Coral
Gardens, etc.) auch das Wrack Masiwa, das seit 1991 ein künstliches
Riff darstellt.
Durch einen Transferaufschlag, der auch ein Picknick einschließt
können auch die berühmten Tauchplätze im Westen erreicht werden:
Hahaya Wall, eine vertikale Wand von 10 bis 60 Metern Tiefe bietet
Unterschlupf für reichhaltiges marines Leben, wie den Muränen,
Oktopussen, Krokodil- und Skorpionfischen und dem Black Longnose
Butterfly Fisch. Aus der Black Coral Cave in 18 Metern Tiefe, einem
Leckerbissen für Tauchkenner, wachsen schwarze Korallen sowie
wunderschöne Fächerkorallen. Tauchplätze besonderer Art sind auch
der Castle Rock, ein Sandhügel, der von wunderschönen
Korallenfingern eingerahmt ist sowie die Bank Vailheu, ein
weitläufiges unterseeisches Gebirge.
Berühmt sind die Komoren als Heimat des Quastenflossers, ein ca. 2 m
langer Urfisch, der sich allerdings in großen Tiefen um 200 m aufhält
und von dem es vielleicht nur noch etwa 200 Exemplare gibt.
Wassertemperatur: ganzjährig zwischen 25° und 28 °C.
Beste Reisezeit: Mai bis Oktober (also außerhalb der Regenzeit).